Dienstag, 5. Juni 2018

Weniger ist oftmals mehr...

Wer sich fragt, was Esther und ich für eine "Beziehung" führen, der wird sich wundern, wir leben beide das Minimal / Maximal Prinzip. Hä?

Wir benötigen keine S Klasse, teuren weit entfernten Urlaub, Dinge die viel kosten, um maximal glücklich zu sein. Wir freuen uns an anderen Dingen, an einem Lächeln, an Dingen die halt nicht alltäglich sind und durch unsere etwas andere Beziehung, auch nicht alltäglich werden. Klar verbringen wir gerne viel Zeit zusammen, aber können auch sehr gut die Zeit ohne den Anderen genießen. Und die haben wir auf Grund der räumlichen Trennung ja eh. Wir müssen nicht alles gemeinsam machen, aber wir freuen uns über Dinge, die wir gemeinsam haben. Wir kennen das Wort Eifersucht mit Sicherheit, sind es aber beide absolut 0, da wir einfach ehrlich sind und da wir gelernt haben zu vertrauen, vielleicht auch dadurch, dass wir uns seit 2012 kennen. 

Wir können uns das Wasser reichen und sind nicht neidisch, wenn der Andere mal etwas mehr weiß, das nennt sich Ergänzung. Wir sind beide nicht der Typ, der Probleme unter den Teppich kehrt und sagt, wird schon werden, auch ohne reden, wir packen Probleme an und lösen sie und wir haben beide gelernt, eine andere Meinung auch anzunehmen. Wir zählen nicht auf, wer wie oft nachgibt, sondern wir bereichern uns an den Gedanken des Anderen. 

Wir stören uns nicht an Eigenarten des Anderen, die unseren vielleicht nicht so entsprechen, wir freuen uns, dass wir ein Individuum auf der anderen Seite haben, was nicht zu allem Ja und Amen sagt und was nicht 100% seelenverwandt oder gleich ist.

Es ist dieses Gefühl, der andere ist da, er spürte einen ab und an und er lässt einen spüren, dass man etwas ganz besonderes für ihn ist. So wie gestern die Idee mit dem Eis essen, klar 40km sind jetzt für die CO² Bilanz nicht der Kracher und klar das Blitzticket was noch kommen wird, wird das Eis ein wenig verteuern. Aber es ändert nichts, es war wunderschön, der Teil der romantischen Straße war wunderschön und wir erkunden immer mehr von ihr. Richtung Süden sind wir durch, Richtung Norden auch schon weit gekommen. Und so trifft sich Romantik mit Realität, Vernunft mit Unvernunft und Verrücktheit und vor allem Spontanität zu etwas, was eine Beziehung auch in 10 Jahren noch ausmachen sollte und auch in 20 Jahren. Wir haben keine Lust auf Alltagstrott, wollen nicht abhängig sein, wollen nichts aufgeben müssen, sondern wir wollen eins, einfach leben. Und wir sehen den Anderen nicht als Pflicht, Kür, oder ähnliches, sondern als das i Tüpfelchen zum Glücklichsein, wir machen uns aber nicht abhängig deswegen. 

Wir sind nicht eifersüchtig, wenn jemand begeistert von einem Menschen des anderen Geschlechts seiner Person erzählt, wir freuen uns, dass es Menschen gibt, die den Anderen begeistern können.

Wir wissen, dass diese Einstellung nicht für jeden etwas ist, aber wir hoffen, vielleicht überdenkt ja jemand mal seinen Ist Zustand... 

Kommentare:

  1. Das ist die schönste Liebeserklärung meines Lebens, plus das, was Du mir gibst, ohne zu verlangen, Dein Verständnis für meinen Job und das wir unser Anderssein nicht als Problem, sondern als Bereicherung sehen...

    Ich liebe Dich! Du bist das Beste, was mir je passiert ist!

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  2. Schluck, ich hatte mit allem gerechnet.(..) aber damit nicht.(..)

    Tolle Worte gewählt!(!!)

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  3. Hat ja nun auch lange genug gedauert :-)

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  4. Glückwunsch ihr zwei

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  5. Also, wir haben Eiersalat, Schrimpssalat und Parmaschinken? Ich will nie wieder weg :-)

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  6. Ach doch, denk nur dran, Dachgeschoss, heiß... pfui :-)

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  7. Keiner riecht verschwitzt so gut wie Du, erinnere Dich, als Du vom Nebenjob kamst. Noch zweimal allein schlafen 😍🤩😘

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