Mittwoch, 14. März 2018

Für Esther

Stellen Sie sich ein Boot vor und darin sitzen 2, die sich lieben. Vielmehr sie wollen sich lieben, sie sehnen sich nach Harmonie. Sie sind durch heftige Stürme gegangen und jetzt endlich liegt das Boot ruhig im Wasser.


Sie spüren das Glück, es ist da, doch schon beginnt einer zu kippeln, die Wellen kräuseln sich, das Boot beginnt zu schwanken. 


Warum tut er das, fragen Sie sich, warum hält der das Glück nicht aus?


Wer sich schon immer einsam gefühlt hat, wird nicht eher Ruhe geben, bis er endlich verlassen wird. Wer stets angeschrien wurde, wird seinen Partner so lange provozieren, bis er mit Tellern wirft.

Wir sind süchtig nach Unglück, weil es uns so vertraut ist, unsere tiefste Angst ist die vor dem Licht, nicht vor der Dunkelheit. 


Autor unbekannt

Kommentare:

  1. Genau das meinte ich! Du hast so unendlich recht... Vergiss es, wenn Du nach 2 Jahren jetzt einfach aufgeben kannst, ist es doch wunderbar. Denk dran an die Jahre die Du in Berlin an eine Person verschwendet hast, die es nicht wert war.

    Du wolltest auch auf Deubel komm raus glücklich sein mit ihr... Du hast es Dir und anderen vorgegauckelt und wie viel Kraft hat es Dich gekostet? Du warst kurz vor Point Zero... und so möchte ich meinen Lieblingsmenschen nie wieder erleben! Du hättest vielleicht Dein Gewissen von damals indirekt beruhigt, aber was geschehen ist, kannst Du nicht ändern.

    Ich liebe Dich auf meine Weise und wer sagt denn, dass wir nicht die Alters WG dann irgendwann gründen?

    Wer nicht versteht, wie gut es tut Dich um sich zu haben, der hat Glück nicht begriffen! Ich habe bisher mit keinem Menschen so viel gelacht, geweint, getanzt und mich gefreut, dass es Dich gibt!

    Du kannst jetzt viele Ausreden finden, suchen, aber mach es nicht... Du musst niemanden therapieren... bedenke Du hast damals auch nicht anders gehandelt, Du hast weitergemacht. Sogar noch als Du, nein ich sags nicht, Du weißt was ich meine.

    Kopf hoch brauch ich nicht zu sagen, Du wusstest eh, dass es so passieren würde, nach der gründlichen Diagnose, dafür bist Du dann doch zu sehr...

    Also weitermachen und wie gesagt: Besser Single, als den falschen Partner oder?

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  2. Ole kommt in einen Raum, es sind 99 richtige Frauen da, liebevoll, zärtlich, selbstsicher und 1 Mauerblümchen, mit Problemen behaftet... für wen entscheidet sich unser Ole? :-)

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  3. Susanne, ich würde es anders beschreiben... Ole kommt in einem Raum, 99 Frauen sind offen, direkt, lustig, nicht zurückhaltend. Eine ist dabei, nicht sonderlich selbstbewusst, in eine Rolle gepresst, nicht besonders geübt darin innerliche Konflikte zu lösen. Vielleicht auch der Meinung "es so verdient" zu haben. Jetzt kommt Ole rein, die Lok auf 2 Beinen, offen, ehrlich direkt, mit einem umwerfenden Lächeln, seinen dann hoffentlich blauen Augen und er findet sofort Anschluss, blödelt rum. Aber die Person, die sich oft unverstanden fühlt, oft übersehen wird, diese Person denkt: Ach der interessiert sich ja eh nicht für mich.

    Durch die laute und offene Art von Ole verschreckt, zieht sie sich zurück, betrachtet sogar den Annäherungsversuch von Ole als Spiel. Denkt vielleicht, weil auch Ole sich ja nicht immer eindeutig verhält, dass er jede haben könnte, warum sollte er sich also für Sie interessieren.

    Also macht sie in dem Moment wo er sich interessiert genau das, was ihre Unsicherheit ihr vorgibt, sie bringt sich in Sicherheit, flüchtet, wirkt arrogant, abweisend, weil sie denkt, was für ein Idiot. Ihre Gedanken könnten gar nicht zulassen, dass er mehr möchte. Sie spricht mit niemandem drüber, aber wäre in dem Moment so gern wie manch andere im Raum...

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  4. Wow Peri, wenn ich mir das so durchlese, muss ich mir gerade noch ein paar Gedanken machen... ich bin begeistert, aber genauso könnte es sein...

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  5. Ole hat vor allem eins, was ihm beim ersten Kennenlernen sicher viele Stimmen kostet, eine leicht wirkende Arroganz, die kann er sich sicher auch erlauben, bei dem was er mitgemacht hat. Aber!

    Es wirkt auf unsichere Menschen abschreckend, ich war beim ersten Zusammentreffen auch geplättet. So viel Lebensmut (heute ist es noch viel mehr), so viel Direktheit, er verplätet einen da recht schnell und ich dachte im ersten Moment auch, was für ein keiner arroganter Wichser.

    Aber dann, wenn man sich näher beschäftigt mit ihm, tun manche Menschen nicht, die sich davon abschrecken lassen, dann spürt man den Charme, die Herzensgüte...

    Für Menschen die im Moment nicht besonders fröhlich sind, kann das laute Lachen, die offene Art abschrecken. Menschen die nicht gewohnt sind, dass andere Menschen so sind, verfallen in einen Fluchtreflex.

    Seine Selbstsicherheit, seine teilweise "Leck mich am Arsch Einstellung" lässt die Sicherheit vermissen, die wir Frauen oft spüren möchten. Aber die ist eben nur da, wenn man nicht hinter die Fassade sieht... wenn man nicht mal einen Abend allein mit ihm unterwegs ist, oder seine Blicke und ähnliches nicht zu deuten weiß.

    Und dabei ist er nicht in allen Dingen sicher, aber er kaschiert die kleinen Unsicherheiten so geschickt. Und wenn man tiefer sieht, dann sieht man eins, einen liebevollen Menschen, mit unendlich viel Gefühl, Romantik und Realität in rechter Waage. Manchmal vielleicht zu spontan in Äußerungen, aber dafür in der Lage sich für Fehler zu entschuldigen und daran zu arbeiten.

    Jemand der eben seine Vergangenheit nicht aus seinem Leben streicht, weil er vielleicht das Glasrein zurück gibt :-) (Sorry musste sein).

    Und ich habe ich denke nach nicht mal 4 Treffen gespürt, dass man sich sehr wohl bei ihm wohl fühlen kann.

    Keine Sorge Ole, ich such gerade nach negativen Dingen.

    Aber man spürt, auf das Wort ist Verlass, auch wenn er nicht spart, oder sich über übermorgen Gedanken macht. Auch diese Unbeschwertheit macht andere unsicher, gerade schwach aufgestellte Menschen.

    Er ist gebildet und artikuliert sich manchmal wie ein Proll, er macht keinen Unterschied zwischen schwarz oder weiß, zwischen Friseur oder Ingenieur. Er kann mit jedem Lachen, offenbart vielleicht manchmal zu viel, was ihn "angreifbar" macht.

    Und wer ihn einmal mit seiner Tochter erlebt hat, weiß was echte Liebe ist. Sie vergöttert ihn und er sie. Sie haben einen anderen Level geschafft, weil er halt nicht immer so war, weil er halt nicht immer vernünftig ist. Weil er halt keinen Q 10.000 vor der Tür hat, sondern ab und an einen Leihwagen.

    Und das alles kann einen neuen Menschen verdammt unsicher machen, besonders wenn er selbst nicht gerade gefestigt ist... und Ole sich doch so liebend gern dem "Problem" annehmen würde...

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  6. Ja dieses Gefühl der Sicherheit, dass ist so ein Problem :-) Man denkt echt, der Hans Dampf überall, auf 20 Hochzeiten gleichzeitig... und wenn man aber mal erlebt hat, wie er auch damals mit Karin umging...sooooooo süß die zwei... aber sollte nicht sein!

    Aber ich muss es auch sagen, mich hat die offene Art fasziniert und erschreckt zugleich.

    Aber heute weiß ich, es ist der Mensch, den ich trotz Fehlern nicht in meinem Dunstkreis jemals missen möchte. Nein wusste ich schon viel früher so 2013... und ganz besonders bewusst wurde es mir 2014....

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  7. Ich denke wir brauchen alle nicht zu verschweigen, dass wir Dir Susanne für die Nacht und auch seinem Ex Töchterchen unendlich dankbar sind... ich denke das steht absolut außer Frage... Und ja die offene Art kann abschrecken und die direkte, leicht arrogante Art, hat man ja heute wieder bei Facebook gesehen, wo der Herr von der Kripo meinte, auf Grund seines mangelnden Selbstbewusstseins, seiner leicht dämlichen Art, ach nein war einfach nur lustig, was für ein Troll...

    Ole, ich wiederhole was Du gerne sagst: "Schön, dass es Dich gibt". Mach einfach weiter, klappt ja 47 Jahre schon so.

    Und ganz ehrlich, es wäre zwar die schönste Lovestory geworden... aber wir sind ja auch nicht bei der Bravo und mit starken Freunden wie DU hast, könnte sie ja wahrscheinlich auch nicht umgehen... würde nur zu weiteren Problemen führen. Und Kinderzeugen kennen wir ja, bei M hat es damals zum Glück gar nicht geklappt, bei AA hat es natürlich zur Trennung geführt and so on... Bleib so! Sei Du! Du bist gut wie Du bist! Vor Dir muss man nicht flüchten, sondern sich eher an Dein Auto ketten... wenn man denn weiß welches, die wechselst Du ja öfter als Deine Frauen :-)

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  8. So und nachdem ja viele hier geschrieben haben, wie Ole so nach 2012 war, möchte ich ihn beschreiben, der ihn fast 19 Jahre kennt (mit Unterbrechungen).

    Ole ist jemand der auf die Frage: "Wie sollen wir das denn machen?"

    Mit einem seiner Lieblingszitate aus einem Deutschen Film antwortet: "Was ist denn das für 'ne scheiss burgeoise Fragestellung? Wir machen das, und wenn wir dabei drauf gehen!"

    Zitiert aus Baader Meinhof Komplex, Andreas Baader

    und so ist er, wir machen das einfach. Ich morgens halb 6 Auto liegen geblieben, wer holt einen ab?

    Und das wirkt befremdlich, weil heute leider nicht mehr normal. Er ist da, Tag und Nacht, so etwas kennen die wenigsten. Bei ihm muss man keine Angst haben, morgens um 3 deprimiert anzurufen. Er macht es einfach.

    Ja er opfert sich oft für die falschen Menschen, das ist einerseits schade, zeigt aber auch wieder die Größe.

    Ole, Du hast getan was in Deiner Macht stand, Du warst sogar schüchtern, was Dir auf Grund der Art vielleicht nicht glaubwürdig rüber kam.

    Und wenn man erlebt, wie er für seine Tochter da ist, dann weiß man, in welchem Menschen man Sicherheit spüren kann...

    Weiter so Ole, mit all den "Fehlern"... ich liebe jeden einzelnen davon, denn sie machen Dich einzigartig...

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  9. Wir fassen es mal kurz zusammen :-) Ein wundervoller Mensch, mit Fehlern, wie wir die denke ich alle haben... Er ein wenig erschreckender, weil er so offen und direkt ist ... und trotzdem möchte niemand ihn missen.

    Erschreckend für Menschen, die Angst vor einem Leben haben, einem, anderen Leben... einem glücklichen Leben und Neidern, die beneiden, dass es manchmal auch so herrlich unkompliziert sein kann oder?

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  10. Sehr knapp, aber passt...

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  11. Schön, dass ihr meine Fehler nicht außer acht gelassen habt...

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  12. Kannst Du mit den Worten leben? Ist das okay, oder wird das morgen wieder gelöscht?

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  13. Ich kann damit leben, es ist mir zwar zu wenig "Negatives" aber es beschreibt mich, die Situation und die Person gegenüber glaube ich recht gut. Ich habe euch gut ausgebildet, meine Hobbypsychologen...

    Und das sollte der Person, von der ich ahne, dass sie es liest, keine Angst machen, sondern im Gegenteil sie mehr dazu ermutigen, Stirn zu zeigen... zu zeigen wer sie ist...

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  14. Finde Dich damit ab, Du bist ein wundervoller Mensch und ein noch viel besserer Papa! Deine Tochter ist super stolz auf Dich und liebt Dich über alles! Und wir lieben Dich auch, mit allen Ecken und Kanten... auch wenn Du es nicht gewohnt bist, ist so...

    Und wir alle lieben auch den Thorsten Dörnbach in Dir... aber vor allem lieben wir eins und beneiden Dich oftmals auch darum, das Dir kein Problem zu groß, kein Berg zu hoch, kein Weg zu weit und keine Uhrzeit zu früh oder spät ist... genau dafür lieben wir Dich! Schlaf gut!

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  15. Besser hätte man es nicht sagen können....

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  16. Wow M, das war echt so passend jetzt.

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  17. Ich würde es gerne noch ergänzen, ich finde es toll, dass es Dir total egal ist, was ANDERE denken. Dass Du Deine Neider sogar noch vorführst, die mit ihrer Missgunst versuchen, Dich schlecht zu reden, weil sie nicht damit klar kommen, dass Du anders bist!

    Wir beneiden Dich ein Stück weit, wie auch Deine Neider, dass es Dir egal ist, was übermorgen ist, für Dich zählt maximal morgen... davon sollten wir alle partizipieren.

    Gute Nacht von mir... bleib wie Du bist! Die Summe an Sympathisanten macht klar, dass die Neider nicht das Volk sind, sondern nur eine zu vernachlässigende und bemitleidenswerte Minderheit. Und wen hat Deine Kollegin gestern angerufen? Dich!

    Habe Dich superlieb!

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  18. Passt, schlaf gut un spiel noch ein wenig... :-)

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  19. Respekt Susanne, dafür fehlten mir die Worte... perfekt ausgedrückt!

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  20. Danke ihr lieben Menschen um mich rum. Gerade weil ich "anders" bin, sehe ich mich Anfeindungen und auch Missgunst und Unverständnis jeden Tag wieder aufs Neue ausgesetzt. Ich habe "Fans" Freunde und ich habe Menschen, die meine Eigenarten nicht verstehen, auch nicht. Auch nicht, dass ich manchmal schon 2 Schritte weiter denke.

    Ich liebe es zu provozieren, auch daher das hier öffentlich alles... aber ich kann mich auch in Rollen und in Pflichten einfühlen und darin leben. Ich lebe diese als Vater und im Job...

    Und ich finde es so beeindruckend, kaum bin ich nicht da, wird gelästert, was ich jetzt wieder im Blog hatte, bin ich da wird gefragt, ob ich die grellen orangenen Schuhe immer noch habe. Warum sollte ich Schuhe nach 2-3 Monaten wegwerfen, wenn sie noch vollkommen okay sind? Mir ergründete sich die Frage nicht. Genau wie die Frage dauernd: Hast Du wieder ein Auto... ja habe ich, wann immer ich es will und so lange ich es mir leisten kann... meine Entscheidung. Meine Miete und mein Nebenjob geben das her und nicht jeder will nach Neuseeland, oder was auch immer... ich brauch keine 80qm oder so, wofür, damit ich da im Sommer / Frühling / Herbst eh nicht bin? Und für den Winter reicht mir meine Wohnung vollkommen.

    Ich frage mich warum sich so viele Menschen immer über mein Leben Gedanken machen, wenn sie nicht Mitleid, oder Sorge um mich haben. Dann ist es wohl doch der Neid, so leben zu können und dabei auch noch jeden Tag zu lachen.

    Das wiederum erklärt sich aus dem Buddhismus in dem ich zum Teil lebe, ich weiß was Achtsamkeit bedeutet, meditiere und weiß Dinge viel mehr zu schätzen, als manch Neider.

    Und das ist, was mir jeden Tag recht gibt, so zu leben, wie ich es tue... die Anzahl der Neider. Dass ich ein unabhängiges Leben führe, fernab manche Restriktion. Dass ich laut Musik höre und dass es mir Latte ist, was andere denken. Dass ich meine Freunde habe und davon nicht gerade wenige, sehr sehr gute Freunde. Dass es mir egal ist, dass ich auf Grund nicht veränderlicher Dinge einen Bauch habe, dass es mir egal ist, dass ich anders arbeite, als andere.

    Der Erfolg gibt mir recht, und ich muss nicht jedem gefallen, will ich nicht, jeder darf mich als sonderbar, verrückt bezeichnen. Sollte dann aber vielleicht beobachten, wie glücklich ich bin und wie glücklich er selbst ist.

    Und wenn jemand vor mir flüchtet, dann kann ich sicher sagen, okay ich war zu aufdringlich, zu anders, oder ich kann sagen die Person ist unsicher, weil ich mir sicher bin...

    Und damit sage ich gute Nacht...

    Hab Euch alle lieb... und an diesen besonderen Menschen, ich habe es versucht, Du musst nicht weglaufen, ich bin nicht böse, keine Übermacht, ich bin ich, anders, aber ich bin ich... und ich wollte Dir helfen, gerade noch mehr, als ich den rechten Arm sah...

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  21. Guten Morgen! Schön geschrieben! Hab einen schönen Tag!

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