Samstag, 16. September 2017

Danke Kim...

Danke Kim,

Du meine seltenste Freundin, ich hoffe ich darf mir das klauen, mit Deiner Ansicht von Hilfe und warum man das tut. Aber ich finde das gar nicht mal schlecht, wenn man jemandem hilft und sich selbst dann auch besser fühlt.

Vor Jahren hörte ich mal von jemanden: Man Glück, wie Unglück nicht teilen, den widerspreche ich, ich bin der Meinung das kann man schon und natürlich wird der, der es "nur miterlebt" nicht so intensiv empfinden, wie jemand, der es selbst erfahren hat. Aber man kann es teilen. Und gerade im Positiven gesehen, wenn man zusammen einen wunderschönen Moment im Urlaub erlebt, dann kann man dieses Glück schon "teilen", auch wenn es der Partner / Freund / Mitanwesender vielleicht anders empfindet, aber man kann es teilen. Und man kann auch Trauer teilen, denn wenn es jemandem schlecht geht, den man mag, dann mag man nachempfinden, wie es ihm geht, dann fühlt man, er brauch Hilfe und dann kann man aus dem Glück, dem Menschen zu helfen, auch sein eigenes Glück, geholfen zu haben, empfinden. 

Ich hätte heute auch gerne noch weiter gesprochen, aber ich musste einfach noch etwas fertig machen, es war mir wichtig, wie Du mir auch wichtig bist, ich will da gar keine Unterschiede machen und fuck, ich rechtfertige mich gerade für etwas, für dass ich mich gar nicht rechtfertigen muss, aber ich weiß wir hören uns bald wieder und vielleicht telefonieren wir mal wieder.

Und mein Buchvorschlag war kein Grund dafür, den Titel auszuführen, sondern einfach mal drüber nachzudenken... einfach vielleicht dadurch auch noch eine Bestätigung zu bekommen, dass Du das Richtige machst, das für Dich richtige... 

Und jetzt tue ich das, was mir wichtig ist, ich denke nochmal eine halbe Stunde an mich, höre schöne Musik und genieße den Abschluss des Abends...

Und wenn ich noch einmal lange Vergangenes aufarbeite, hat das nichts damit zu tun, dass es mich nicht loslässt, sondern einfach damit, dass ich in gewissen Momenten erinnert werde... und hier vielleicht doch wieder mein Helfersyndrom klar wird.

Dein Ole

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