Dienstag, 18. April 2017

Meine lieben Freunde...


Meine lieben Freunde, danke! Was ich heute gelesen habe rührt mich zu Tränen und wer mich kennt, weiß dass ich manchmal sehr dicht am Wasser gebaut bin. Wer aber nicht hinter die Fassade sieht, die mich nicht mal schützen soll, sondern die darstellt, wie ich bin, der wird diesen Moment nie erleben.

Ich muss nicht jedem Menschen alle Seiten an mir zeigen und wer so oberflächlich ist und mich auf Grund meines manchmal vorhandenem Thorsten Dörnbach Komplexes ablehnt, dem sei gesagt, dies ist ein Ventil, ein Ventil um auf gewisse Dinge zu regieren, sie zu kompensieren. Wir alle sollten viel öfter Thorsten Dörnbach sein!

Was ich in 46 Jahren erlebt habe, wünsche ich niemandem, mich hat es zu dem gemacht was ich bin, jemand der dem Leben trotzt! Jeder der mich kennt, weiß ich habe schwache Momente, ich habe Momente wo ich auch einfach mal einen Arm brauche, an den ich mich lehnen kann. Aber er weiß auch, dass wenn diese Phase vorbei ist, er sich jederzeit an einen Baum stützen kann.

Was ich in 10 Jahren Beziehung in Berlin durchgemacht habe, spottet jeder Beschreibung, sicher Vorwurf an mich, mir stand es jederzeit frei zu gehen! 

Was ich erlebt habe, hat mich verändert, es hat mich vorsichtiger gemacht, auch die Enttäuschung in 2015, wo mich ein Mensch, der meinte mich zu begreifen, absolute nicht begriffen hat. Aber der Moment war wichtig, die Zeit davor schön, es war halt eben nur ein Traum, mehr nicht, dessen Seifenblasen zerplatzten, schneller als sie entstanden sind. Ich sage nur so viel, wer absolute Ehrlichkeit von mir verlangt, der sollte vielleicht diese erst einmal bei sich suchen.

Aber egal, auch dieses Erlebnis hat mich geprägt, aber nicht zerstört. Es hat mich im Endeffekt nur gestärkt, mich sicherer gemacht und mich noch etwas vorsichtiger gemacht, bitte verzeih Karin. Nicht jede Erinnerung sollte man übertragen auf neue Menschen, aber manche lassen einen nicht los, immerhin gibt es bei uns ja nicht den Ansatz von Eifersucht und das finde ich dermaßen beeindruckend, nachdem was ich Berlin erlebt habe. 

Ich kann mit jedem Mensch umgehen, der mich nicht mag, ich freue mich sogar drüber. Warum? Weil ich meine dieser Mensch ist einfach oberflächlich. Wer nicht hinter den Menschen sieht, der ist arm an Empathie. Bedauerlicherweise reklamierte dies ein Mensch an mir, der mehr Empathie von mir erfuhr, als je ein Mensch zuvor. Verstanden hat die Person es nicht, aber nicht weil sie es aus ihren vielen Büchern nicht gelernt hat, sondern weil sie es nicht vom Leben gelernt hat.

Ich ergänze mein Arbeitsteam, weil ich anders bin, weil ich Dinge anders handhabe, anders löse und so ist es auch im Leben, ich bin manchmal verwirrt, vergesse Dinge, aber ich vergesse nie eines, zu leben und andere an meinem Glück teilhaben zu lassen.

Ich werde mich für niemanden verändern, sorry Karin, gibbet nicht, ich bin wie ich bin, Deckel vom Klo runter, lern ich, aber mich verändern? Nur wenn ich es für richtig erhalte.

Ich verstehe den Satz mit jedem Tag besser, den mein Bruder mal gepostet hatte:

"Ihr habt mich nicht gefragt, ob ich auf dieser Welt sein möchte... also warum mischt ihr Euch in mein Leben ein und meint zu wissen, wie ich meines führen soll?".

Im Moment habe ich noch ein Projekt, ansonsten bin ich gerade wunschlos glücklich, ein Projekt, eine Überlegung ob ich einen Traum weiter leben möchte, oder wissen möchte ob dieser wie eine Seifenblase zerplatzt und ich mir nur etwas vorgemacht habe. Interessant wäre auch zu sehen, ob ich wirklich so unendlich falsch lag, in der Bewertung der Situation, in der Bewertung der Gesten, des Menschen, den ich meine...

In diesem Sinne, einen schönen Abend, eine erholsame Nacht und möge die Empathie mit Euch sein!





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